Über 25 Jahre hat der Heimatverein Eschenbach am 1. Adventsonntag seinen Adventsmarkt beim Taubnschuster in Haus, Hof und Stadel gefeiert.

Im Hof beim Lagerfeuer wurde Glühwein ausgeschänkt, Bratwürste und Maroni gebraten und zahlreiche Kunsthandwerker und Bastler zeigten ihre Erzeugnisse. Auf der Bühne erklangen alljährlich stimmungsvolle Weisen, dargeboten von Eschenbacher Chören und  Bläsergruppen. Das geht heuer leider nicht. Das Museum muss geschlossen bleiben und der Markt in der engen Wassergasse ist in Coronazeiten zu gefährlich.

Für die Spaziergänger präsentiert der Heimatverein dennoch einige Schmankerl, die man beim Taubnschusterhaus quasi im Vorbeigehen genießen kann. Das alte Ackerbürgerhaus wurde vorweihnachtlich geschmückt und beleuchtet und in den Fenstern kann man Eschenbacher Krippen und altes Spielzeug, Kaufläden und Puppenküchen aus dem Fundus des Museums bewundern. Auch weihnachtliche Hinterglasbilder schmücken ein Fenster. Sogar durch das Guckfenster in der Haustüre kann man einen Blick auf eine böhmische Papierkrippe erhaschen. Nicht nur die Fenster zur Wassergasse, auch die Seitenfenster auf der Ostseite sind liebevoll gestaltet.

Täglich von 16 bis 21 Uhr wird in der Advents- und Weihnachtszeit die Beleuchtung angeschaltet. Auch die Nachbarschaft in der Wassergasse gibt sich mit der Illumination ihrer Häuser alle Mühe um ein bischen Weihnachtstimmung zu erzeugen.