Ein Dichterleben zwischen Literatur und Legende

Wolfram von ESB?
Woher kommt der Minnesänger?
Seit 1917 hat man sich in Eschenbach i.d.Opf. anscheinend damit abgefunden. Ein fränkisches Eschenbach hat sich den Vornamen „Wolframs-“ zugelegt. Ein hundertjähriger Streit unter Gelehrten fand damit sein vorläufiges Ende.
Entgültig geklärt wurde die Frage in welchem Eschenbach der Minnesänger beheimatet ist damit nicht.
Besonders einen Schwachpunkt hat die Argumentation des mittelfränkischen „Wolframs-Eschenbach“: der edle Wolfram hat sich immer als Bayer bezeichnet. Zu seinen Lebzeiten war unser oberpfälzisches Eschenbach aber der einzige Ort mit diesem Namen der bayrisch war.
Ein Franke hätte sich damals wohl niemals als Bayer ausgegeben.
1819 wurde in der zum Abbruch bestimmten St. Wolfgangskapelle im Kirchhof der Pfarrkirche St. Laurentius ein Grabstein gefunden mit einem Wappen und der Inschrift „Wolfram“. Und eine Burg und einen Adelssitz gab es auch…
Der Heimatverein Eschenbach möchte allen Hinweisen zur Lebens-und Literaturgeschichte von Wolfram nachgehen. Deshalb wurde die Literaturwissenschaftlerin Frau Prof. Cordula Kropik von der Universität Bayreuth zu einem Vortragsabend im Mujseum Beim Taubnschuster eingeladen. Prof. Kropik spricht am 18. März um 18.30 Uhr zum Thema „Wolfram und sein Eschenbach – Ein Dichterleben zwischen Literatur und Legende“.
