Burg Thurndorf und die Burggüter zu Eschenbach

Die Burg der Herren von Thurndorf an der nordwestlichen Grenze der Oberpfalz zu Oberfranken kann 2021 ihr 900-jähriges Jubiläum der Erstnennung begehen. Erbaut als starke Festung zur Grenzsicherung des bayerischen Nordgaus am Höhenzug des Kitschenrains, wurde Thurndorf für einige Jahrhunderte zu einem wichtigen Verwaltungssitz.

Nach dem Rückgang der Bedeutung Thurndorfs zogen Burgherren und Burgmannen in benachbarte Städte. In Eschenbach, das die Funktion als Sitz eines landesherrlichen Pflegamtes übernahm, entstanden vier Burggüter in der Altstadt, deren Besitzerfamilien  wichtige Rollen in der Stadt- und Regionalgeschichte bis hin zu nationaler Bedeutung übernahmen.

Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte der Burg und ihrer Burgherren von der Gründung bis zum Niedergang und versucht an Hand von Modellen, Karten und Bildnissen eine Rekonstruktion der baulichen Verfassung des Mittelalters, von der heute nur mehr wenige Grundmauern zeugen.

Auch die Geschichte und Funktion der Eschenbacher Burggüter, sowie weiterer Landsassengüter im Bereich des Altlandkreises Eschenbach wird eingehend mit Modellen, historischen Dokumenten, Bildern und Gegenständen beleuchtet.

Die Ausstellung findet im Museum, Kulturhof und Zoigl „Beim Taubnschuster“ in der Eschenbacher Wassergasse 21 vom 17. September bis 20. Dezember 2021 statt.

Das Museum, beheimatet in einem alten Ackerbürgerhaus, bietet Dauerausstellungen zur Stadtgeschichte und zur Tradition des örtlichen Komunbrauwesens mit Innenhof und Gartenreich, historischen Stuben und der o.g. Sonderausstellung ist sonntags von 14-17 Uhr, sowie nach Vereinbarung geöffnet. Während der Öffnungszeiten gibt es im Museumscafe Kaffee, Kuchen und örtliches Zoiglbier.

 

Veranstalter: Heimatverein Eschenbach i.d.Opf. e.V.